Anfang der 80`er Jahre war es Rita Bittlinger und Marianne Dauerer, die regelmäßig die Skigymnastik des Schwandorfer Skiclubs besuchten um sich fit für das Skifahren zu machen. Reinhold Dauerer kam noch als Dritter im Bunde dazu. Irgendwann einmal wurde diesen Dreien die Fahrerei nach Schwandorf überdrüssig und es entstand die Idee, in Steinberg eine eigene Skigymnastik abzuhalten. Mit Achim Bittlinger, der zur damaligen Zeit Übungsleiter war, wurde ein kompetenter Mann gefunden. Unter dem damaligen Bürgermeister Max Hauzenberger stellte die Gemeinde auf Nachfrage den Turnkeller zur Verfügung.
Bald bildete sich ein kleiner Kreis von ca. zehn Leuten, unter ihnen die Vetter Anne und der Georg, der Held Heiner und der Bittlinger Walter, die die Skigymnastik besuchten. Aus diesem Kreis entwickelte sich langsam die Vorstellung, auch in Steinberg so eine Art Skiclub zu installieren, wobei das Ganze nicht nur auf das Skifahren alleine beschränkt sein sollte, sondern auf eine alpine Bergausrichtung. Die alpine Bergausrichtung ergab sich daraus, dass es in Steinberg eine kleine Gruppe von Bergsteigern gab, die hauptsächlich aus der Familie Bittlinger kam und sich für eine entsprechende Richtung sehr aufgeschlossen zeigte.
Es entwickelte sich allmählich so etwas, das man heute als vereinsähnliche Struktur bezeichnet. Zur damaligen Zeit war es diesenb Leuten jedoch noch nicht so bewusst. Man setzte sich beim BoderWirtshaus zusammen und pflegte den Gedankenaustausch rund um das Thema Ski und Berg. Ohne Gedanken an einen richtigen Verein erklärte man Walter Bittlinger zum Vorstand. Walter Bittlinger war in Steinberg der Erste, der als Kletterer bereits sehr anspruchsvolle Bergtouren gemacht und schon viele Berge bestiegen hatte, unter anderem den Piz Badile in der Schweiz, der mit seinen 3.300 m zu den am schwierigsten zu besteigenden Bergen der Alpen gehört.
Und so reifte der Gedanke weiter, doch eine geordnete Struktur anzustreben und eine Vereinsgründung zu versuchen. Es ging nur noch um die genaue Zielausrichtung. Es gab auch Gedanken, sich dem Alpenverein anzuschließen, beispielsweise der Sektion Amberg. Man wurde sich aber einig, dass die Zielausrichtung der Bergkomponente auf eine breitere Basis gestellt werden sollte und man einigte sich auf die Variante „Bergwandern“. Somit konnte man die Angelegenheit auch einen größeren Kreis von Interessenten zugänglich machen. Man wollte sich aber auch gleichzeitig vom Steinberger Wanderverein abgrenzen. & Bergwander ern
Dass dann die Angliederung an den DJK Steinberg e.V. erfolgte, dafür setzte sich der Bürgermeister Jakob Scharf ein. Und so kam es dann zur offiziellen Gründung am 10. Januar 1986 im Gasthaus Fenzl. Als erster Vorsitzender wurde Josef Diermeier gewählt. Hier wurde der organisatorische Grundstein fürdie wichtigsten Elemente der Skiabteilung gelegt, dies waren:
Jugendskitage
Skikurse
Skigymnastik
Mehrtägige Skifreizeiten
Fortbildung für das Lehrpersonal
Bergwandern
Später kam noch das Waldfest als gesellschaftliche Veranstaltung für die gesamte Bevölkerung dazu.
1987 wurde dann Hans Ippisch Vorsitzender. Während seiner Amtszeit wurde eine weitere wichtige Entscheidung getroffen, die heutige Skihütte als Art Geschäftsstelle zu betreiben. Zunächst hatte die neugegründete Abteilung Ski& Bergwandern von der Gemeinde im Turnkeller der Schule eine kleine Ecke bekommen. Hier war Stauraum für alles Mögliche, man hätte sogar eine Vorstandssitzung halten können. Es war aber sehr kahl und einfach gehalten. Hier hatte der neue Abteilungsleiter Hans Ippisch die Idee, diese Ecke schöner zu gestalten mit einer Art Hüttencharakter. So zimmerte er selbst einige Wochen ein Gebälk, nach innen eine Art Dach mit echten Holzschindeln.
Inzwischen ergab sich aber die Möglichkeit, dass Holzhäuschen am Reutiger Weg für die Abteilung zu bekommen. Der Mann war verstorben und die Frau musste ins Altersheim. Für einen Verein geradezu ideal. Reinhold Dauerer erkannte diese einmalige Gelegenheit und informierte Hans Ippisch darüber. Dieser wollte sein Holzgebälk am nächsten Tag im Turnkeller einbauen, entschied sich aber für das Häuschen am Reutinger Weg. Sein Holzgebälk sägte er wieder zusammen. Mit dem Hauptverein, dessen Vorstand damals Horst Kaindl sen. war, wurden die formalen Dinge geregelt und die Hütte stand der Abteilung nun zur Verfügung. Nun stand aber fest, dass eine Menge Arbeit gemacht werden musste.
Unter dem damaligen neuen Abteilungsleiter Klaus Streipert wurde dann 1 989 die erforderlichen Um- und Ausbaumaßnahmen ausgeführt. Viele fleißige Helfer waren dazu notwendig. Klaus Streipert stand bis 1993 an der Spitze unserer Abteilung. Er führte regelmäßige Hüttenabende ein und fungierte selbst als Hüttenwirt und auch beim geselligen Teil sind seine Einsätze mit der "Teufelsgeige" unvergessen.
1993 übernahm dann Manfred Dauerer die Führung der Abteilung und führt diese insgesamt acht Jahre an. Unter seiner Regie wurden weitere Verbesserungen an der Hütte vorgenommen, unter anderem wurde der alte Holzschuppen, der zu klein und schon marode war abgerissen und das heutige Nebengebäude errichtet. Der alte Holzschuppen war aber auch schon ein historisches Gebäude; es war das alte Feuerwehrgebäude der Gemeinde Oder. Ski- & Bergwandern.
Im Jahre 2001 wurde Peter Späth neuer Abteilungsleiter, der ebenfalls acht Jahre an deren Spitze stand. Unter seiner Regie entstand die Überdachung an der Skihütte und Pflasterung imEingangsbereich sowie unter der Überdachung, so dass die gesamte Anlage wie sie heute dasteht insgesamt sehr schön und solide ist. Unter seiner Leitung blieb die Abteilung sehr rührig und auch auf die gesellschaftlichen Komponenten legte er großen Wert. So ist es zum großen Teil ihm zu verdanken, dass unsere Abteilung in Steinberg sowie innerhalb der DJKFamilie eine feste Größe geworden ist.
Seit 2009 führt Martin „Burschi“ Stadler die Abteilung an. Klaus Streipert erhält am 24. Oktober 2010 zu seinem 80. Geburtstag die Ehrenmitgliedschaft der Ski- & Bergwanderabteilung.
Im Jahr 2011 konnte unsere Abteilung ihr 25jähriges Bestehen feiern. Für das Festwochenende vom 12. - 14. August wurde dazu ein Festzelt auf der Straße vor der Skihütte errichtet. Am Freitag fand ein Kommersabend statt, an dem die Gründungsmitglieder sowie zahlreiche Mitglieder der Vorstandschaft für ihre langjährigen ehrenamtlichen Dienste
geehrt wurden. Am Samstag feierte die Dorfbevölkerung beim Waldfest, und am Sonntag wurde vom geistlichen Beirat der DJK Pfarrer Andreas Ulrich eine hl. Messe gelesen. Mit einem anschließendem Frühschoppen, Schweinebraten mit Knödel und später noch Kaffee und Kuchen klang dieses schöne Jubiläum aus.
Aufgrund einer Regeländerung durften ab der Saison 2010/11 auf Kreisebene in den Herrenmannschaften auch Damen eingesetzt werden. Von dieser neuen Regelung konnte die 4. Herrenmannschaft gleich profitieren und durch den Einsatz der spielstarken DJK-Damen schaffte die Mannschaft die Meisterschaft in der 4. Kreisliga Nord, wodurch sie in der folgenden Spielzeit in der 3. Kreisliga antreten durfte. Zum Einsatz kamen Anja Huber, Maria Kummetsteiner, Silke Riedhammer, Klemens Hecht, Manfred Schneider, Johann Rothut, Thomas Ertl, Josef Mensch, Thomas Drexler, Stefan Huber und Stefan Stauber. Die 1. Mädchenmannschaft mit Teresa Kraus, Verena Hymon, Sophia Hecht, Elisabeth Drexler, Laura Singer und Vanessa Lang wurde in der 1. Kreisliga Vizemeister und durfte damit in die 2. Bezirksliga Nord aufsteigen. Außerdem konnte die 2. Herrenmannschaft den Kreispokal gewinnen. Highlight im Einzelsport war die Qualifikation von Lara Huber und Nadine Wagner für die Bayerischen Minimeisterschaften.
Für einen der wenigen sportlichen Lichtblicke in der Saison 2011/12 sorgte die 1. Damen-mannschaft. Die Mannschaft kämpfte bis zum letzten Spieltag um das Erreichen der Rele-gation um den Aufstieg in die Bayernliga Nord. Im entscheidenden letzten Spiel unterlag die Mannschaft dem direkten Konkurrenten SV Neusorg I jedoch deutlich mit 2:8 und musste sich in der Endabrechnung mit Platz 4 zufrieden geben. Trotzdem konnte man mit dem guten Abschneiden der Mannschaft, die in der Besetzung Melanie Eigenseher, Michaela Böhm, Anja Huber, Christina Gierl, Maria Kummetsteiner, Manuela Witt und Manuela Hecht angetreten war, mehr als zufrieden sein. Da die Nummer zwei der 1. Damenmannschaft (Michaela Böhm) die DJK zum Saisonende verließ, beschloss man, die Mannschaft in der folgenden Spielzeit freiwillig eine Liga tiefer starten zu lassen. Erfreulich war in der Spielzeit 2011/12 auch die Vizemeisterschaft der Bambinimannschaft (Kim Zyder, Pia Deinzer, Lara Huber, Bastian Hymon, Patrick Scharf, Simon Hösl, Lukas Sempert und Nadine Wagner) in der Kreisliga. Ansonsten gab es in dieser Saison nur wenige erfreuliche Resultate zu verzeichnen. Aufgrund eines massiven personellen Aderlasses stiegen bei den Erwachsenen drei Mannschaften (Herren III, Herren IV und Damen II) ab. Ebenfalls absteigen musste die Jungenmannschaft, deren Spieler in der 2. Kreisliga leider größtenteils überfordert waren. Erfreuliche Ausnahme war Florian Forster, der zweitbester Spieler der Liga war.
In der Saison 2012/13 wurde die 1. Herrenmannschaft mit Reinhard Kiendl, Fabian Kammerl, Tobias Drexler, Gerhard Rester, Ingo Kiendl, Franz Kiendl, Robert Hetschger, Sebastian Meier, Johann Kammerl, Thomas Rester, Josef Mensch und Stefan Stauber in der 2. Bezirksliga Nord Vizemeister hinter der DJK Neustadt a. d. Waldnaab. Die Mannschaft durfte dadurch in die 1. Bezirksliga aufsteigen. Die 1. Mädchenmannschaft (Teresa Kraus, Sophia Rothut, Elisabeth Drexler, Vanessa Lang und Kim Zyder) konnte in der 2. Bezirksliga Nord ebenfalls die Vizemeisterschaft erringen, wodurch auch sie in die 1. Bezirksliga aufsteigen durfte. Die 1. Damenmannschaft konnte in der Besetzung Melanie Eigenseher, Maria Kummetsteiner und Christina Gierl den Bezirkspokal gewinnen. Durch diesen Erfolg war die Mannschaft zudem für die Bayerischen Pokalmeisterschaften auf
Bezirksebene qualifiziert. Dort belegten Melanie Eigenseher, Maria Kummetsteiner und Manuela Hecht einen ausgezeichneten 3. Platz. Diese Platzierung berechtigte die Mannschaft als Nachrücker wiederum zur Teilnahme an den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen. Dieses mehrtägige Turnier wurde im niedersächsischen Dinklage ausgetragen. Melanie Eigenseher, Maria Kummetsteiner und Anja Huber lieferten dort einen überragenden Wettkampf ab und kehrten als 3. Deutscher Pokalmeister der Verbands-klassen nach Steinberg am See zurück. Der größte Erfolg in der Geschichte der Steinberger Tischtennisabteilung neben dem Bayernligaaufstieg im Jahre 2000 war damit perfekt. Herausragende Einzelergebnisse der Saison waren die Qualifikation von Sebastian Meier für die Bayerischen Einzelmeisterschaften der Herren C sowie die Qualifikation von Lara Huber und Kim Zyder für die Bayerischen Einzelmeisterschaften der Schülerinnen C. Lara Huber und Kim Zyder konnten sich darüber hinaus auch für das 2. Verbandsranglistenturnier der Schülerinnen C qualifizieren. Im Sommer 2013 nahm eine Abordnung aus Steinberg am See an den Feierlichkeiten zum 60-jährigen Gründungsjubiläum des TTC Bubenheim teil.
In der Saison 2013/14 waren vier Herrenmannschaften, eine Damenmannschaft, eine Jun-genmannschaft sowie zwei Mädchenmannschaften für den Punktspielbetrieb gemeldet. Die 3. Herrenmannschaft schaffte in dieser Spielzeit mit der Meisterschaft in der 4. Kreisliga Süd den Wiederaufstieg in die 3. Kreisliga. Maria Kummetsteiner, Klaus Scharf, Marco Stangl, Manfred Schneider, Max Urban, Klemens Hecht, Josef Mensch, Stefan Huber, Johann Rothut und Stefan Stauber waren für die Mannschaft im Einsatz. Nach Abschluss der Punkterunde war die 1. Damenmannschaft in der Aufstellung Melanie Eigenseher, Anja Huber, Maria Kummetsteiner, Manuela Hecht und Silke Riedhammer Vizemeister in der 1. Bezirksliga geworden, wodurch man an der Aufstiegsrelegation zur Landesliga Nord/Ost teilnehmen durfte. Leider verpasste die Mannschaft jedoch die Rückkehr in die Landesliga. Das erste Relegationsspiel zu Hause gegen den TV 1881 Altdorf konnte die Mannschaft noch deutlich mit 8:1 gewinnen, im entscheidenden Relegationsspiel beim SV Neusorg II musste man sich jedoch mit 3:8 geschlagen geben. Absolutes Highlight dieser Spielzeit im Einzelsport war der hervorragende 9. Platz von Lara Huber bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften der Schülerinnen C in Donauwörth.
Neben der verlustpunktfrei errungenen Meisterschaft der 2. Mädchenmannschaft (Johanna Pförtsch, Sabrina Späth, Andrea Leitner, Christiane Lohbauer und Ramona Mitschke) in der 2. Kreisliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die 1. Kreisliga war in der Saison 2000/01 der Klassenerhalt der 1. Damenmannschaft in der Bayernliga Nord das herausragende Ergebnis. Im Vergleich zur Vorsaison konnte sich das Team noch mit Susanne Birlmeier vom ASV Fronberg verstärken. Auf den Klassenverbleib der Damen durfte man in der Abteilung besonders stolz sein, weil dieses Resultat ohne auch nur eine bezahlte Spielerin erzielt werden konnte. Mit Robert Hetschger konnte sich in dieser Spielzeit wieder ein DJK‘ler für die Teilnahme an den Bayerischen Seniorenmeisterschaften qualifizieren.
Zu Beginn der Saison 2001/02 war im Gedenken an den Abteilungsgründer das 3. Pfarrer-Michael-Gschwendtner-Gedächtnisturnier für Jugendmannschaften organisiert worden, an dem zwölf Vereine aus dem Landkreis Schwandorf teilnahmen. Die Spielzeit 2001/02, zu der man auch erstmals eine 5. Herrenmannschaft für den Spielbetrieb anmelden konnte, sollte für die Tischtennisabteilung der DJK sehr erfolgreich verlaufen. Zwar musste die 1. Damen-mannschaft nach zweijähriger Zugehörigkeit wieder aus der Bayernliga Nord absteigen, allerdings hielt sich die Trauer über den Abstieg sowohl bei den Spielerinnen als auch bei der Abteilungsführung in Grenzen, da die teilweise bis zu dreistündigen Anfahrten zu einigen Auswärtsspielen einen enormen Zeitaufwand für die Aktiven und wegen der hohen Fahrtkosten eine große finanzielle Belastung für die Abteilungskasse mit sich brachten. Die sportliche Bilanz konnte jedoch mit drei Meistertiteln und einer Vizemeisterschaft wieder ordentlich aufpoliert werden. So schaffte die 1. Herrenmannschaft in der Aufstellung Thomas Schleicher, Reinhard Kiendl, Robert Hetschger, Ingo Kiendl, Franz Kiendl, Johann Kammerl, Gerd Kühner, Roland Scheuerer und Rafael Hymon als Meister in der 2. Bezirksliga Nord zum zweiten Mal den Aufstieg in die höchste Spielklasse der Oberpfalz. Die Mannschaft hatte dabei vier Punkte Vorsprung vor dem SV TuS/DJK Grafenwöhr. Auch die 2. Damen-mannschaft mit Maria Singer, Silke Hauzenberger, Susanne Rester, Iris Handl und Johanna Pförtsch konnte in der 1. Kreisliga überlegen die Meisterschaft erringen und stieg in die 3. Bezirksliga Ost auf. Ebenfalls Meister in der 1. Kreisliga wurde die 2. Mädchenmannschaft (Sabrina Späth, Andrea Leitner, Ramona Mitschke, Christiane Lohbauer, Johanna Pförtsch, Julia Neft, Sabrina Witt und Elisabeth Zizler). Als Vizemeister der 4. Kreisliga schaffte die 4. Herrenmannschaft der DJK-Tischtennisabteilung den Aufstieg in die 3. Kreisliga. An diesem Erfolg waren die Spieler Johann Kiendl, Bernd Hasselfeldt, Thomas Drexler, Max Urban, Thomas Ertl, Daniel Huger, Marco Stangl, Kagan Sönmez, Josef Brohm, Josef Jobst, Michael Grabinger, Markus Lang und Christian Leitner beteiligt. Mit Melanie Kiendl konnte sich außerdem erneut eine Steinbergerin für die Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften qualifizieren. Doch nicht nur sportlich war die Abteilung aktiv: Im Herbst des Jahres 2001 veranstaltete die Tischtennisabteilung ihr erstes Weinfest im Haller-Stodl in Oder.
In der Saison 2002/03 ging erstmals eine 3. Damenmannschaft für die DJK auf Punktejagd. In dieser Spielzeit konnte die 1. Mädchenmannschaft (Kristina Beer, Melanie Kiendl, Christina Engl, Sabrina Witt und Manuela Witt) die Vizemeisterschaft in der 2. Bezirksliga Nord erringen, wodurch die Mannschaft in die 1. Bezirksliga aufsteigen durfte. Erfreulich war darüber hinaus auch der nicht unbedingt zu erwartende Klassenerhalt der 1. Herren-mannschaft in der 1. Bezirksliga. Im Sommer des Jahres 2003 trat Josef Grabinger nach 34-jähriger erfolgreicher Tätigkeit als Leiter der DJK-Tischtennisabteilung ab; zu seinem Nachfolger wurde Bernd Hasselfeldt gewählt. Im Jahre 2003 konnte der befreundete TTC Bubenheim sein 50-jähriges Gründungsfest feiern. An den Feierlichkeiten nahm auch eine Abordnung der Steinberger Tischtennisabteilung teil.
Die Saison 2003/04 brachte neben der Meisterschaft der 1. Bambinimannschaft (Jürgen Baumgärtner, Sebastian Karg, Philipp Jobst, Alexander Münzl und Andreas Grabinger) in der 2. Kreisliga noch zwei Vizemeisterschaften ein. Die 2. Damenmannschaft mit Silke Hauzenberger, Susanne Rester, Andrea Leitner, Maria Singer, Sabrina Späth, Kristina Beer und Melanie Kiendl belegte in der 1. Kreisliga Schwandorf den 2. Platz und durfte dadurch wieder in die 3. Bezirksliga Ost aufsteigen. Ebenfalls Vizemeister wurde die 2. Jungenmann-schaft (Swen Koller, Robert Huber, Josef Mensch, Tobias Drexler, Tobias Grabinger, Martin Zizler und Philipp Dittrich) in der 3. Kreisliga, wodurch die Truppe in der folgenden Saison in der 2. Kreisliga antreten durfte.
Zu Beginn der Saison 2004/05 veranstaltete die Abteilung anlässlich des 40-jährigen Grün-dungsfestes der DJK ein Jubiläumsturnier, an dem an neun Spieltagen insgesamt 42 Mann-schaften teilnahmen. Auch eine Abordnung des TTC Bubenheim war dabei zu Gast. Die Punkterunde der Saison 2004/05 verlief für die Tischtennisabteilung der DJK außer-ordentlich erfolgreich. Die 2. Herrenmannschaft wurde mit Johann Kammerl, Markus Zizler, Josef Probst, Franz Kiendl, Norbert Grabinger, Rafael Hymon, Josef Grabinger und Johann Ernst mit drei Punkten Vorsprung Meister in der 1. Kreisliga. Den Meistertitel erringen konnte auch die 4. Herrenmannschaft in der 4. Kreisliga Süd, womit für die Spieler Thomas Ertl, Max Urban, Josef Jobst, Thomas Drexler, Marco Stangl, Konrad Zitzler, Josef Brohm, Matthias Thanei, Markus Lang und Kagan Sönmez der Aufstieg in die 3. Kreisliga verbunden war. Die Mannschaft blieb dabei verlustpunktfrei. Als Vizemeister schaffte die 1. Jungenmannschaft (Sebastian Meier, Fabian Kraus, Tobias Drexler, Josef Mensch und Swen Koller) den Aufstieg von der 1. Kreisliga in die 3. Bezirksliga Ost. Auch die 2. Mädchenmannschaft durfte als Vizemeister der 1. Kreisliga in die 2. Bezirksliga Nord aufsteigen. Im Einsatz waren dabei die Spielerinnen Maria Kummetsteiner, Christina Engl, Nadine Drexler, Julia Fritsch, Anna Fritsch, Melanie Drexler, Elisabeth Zizler, Andrea Baumgärtner, Tina Brandl und Svenja Hymon. Darüber hinaus konnten die Herren II, die Jungen I und die Mädchen II jeweils den Kreispokal nach Steinberg holen. Auch im Einzelsport konnte die Abteilung wieder einige bemerkenswerte Erfolge erringen. Mit Manuela Witt (Schülerinnen B), Andrea Baumgärtner (Schülerinnen C) und Robert Hetschger (Herren B) konnten sich gleich drei Spieler der DJK für die Teilnahme an Bayerischen Einzelmeisterschaften qualifizieren. Bei der Jahreshaupt-versammlung der Abteilung im Sommer 2005 gab es erneut einen Wechsel an der Abteilungsspitze: Ingo Kiendl wurde zum neuen Abteilungsleiter gewählt.
Auch in der Saison 2005/06 konnte die DJK-Tischtennisabteilung eine Meisterschaft feiern. Die 1. Jungenmannschaft in der Aufstellung Sebastian Meier, Tobias Drexler, Fabian Kraus und Jürgen Baumgärtner sicherte sich mit 18:6 Punkten die Meisterschaft in der 3. Bezirks-liga Ost und stieg somit in die 2. Bezirksliga Nord auf.
In der Aufstellung Kristina Beer, Andrea Paa, Silke Hauzenberger, Maria Singer, Susanne Meßmann und Christine Brabec holte die 2. Damenmannschaft in der Saison 2006/07 den Meistertitel in der 3. Bezirksliga Ost überlegen mit 32:4 Punkten nach Steinberg am See, wodurch die Mannschaft in der folgenden Spielzeit in der 2. Bezirksliga Nord an den Start gehen durfte. Die 2. Herrenmannschaft konnte außerdem in dieser Spielzeit den Kreis-pokalsieg erringen. Nach insgesamt neunjähriger Zugehörigkeit zur Landesliga Nord/Ost sowie einem zweijährigen Abstecher in die Bayernliga Nord musste die 1. Damenmannschaft in dieser Spielzeit in die 1. Bezirksliga absteigen. Bei den Jugendlichen gab es in dieser Saison noch einige herausragende Einzelerfolge zu feiern: Mit Maria Kummetsteiner und Manuela Witt (beide Schülerinnen A) sowie Andrea Baumgärtner (Schülerinnen B) qualifizierten sich erneut drei Spielerinnen der DJK für die Bayerischen Jugendeinzel-meisterschaften. Gesellschaftliches Highlight des Jahres 2007 war der Ausflug der Stein-berger Tischtennisspielerinnen und -spieler nach Berlin.
In der Saison 2007/08, in der auch erstmals eine 6. Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet werden konnte, wurde die 2. Herrenmannschaft Meister in der 1. Kreisliga. Mit 32:4 Punkten machte das Team mit Franz Kiendl, Markus Zizler, Jürgen Altmann, Johann Kammerl, Josef Probst, Thomas Rester, Bernd Hasselfeldt, Sebastian Meier, Rafael Hymon und Tobias Drexler den Aufstieg in die 3. Bezirksliga Ost perfekt. Die 1. Herrenmannschaft verpasste durch eine 6:9-Niederlage im entscheidenden letzten Spiel beim Tabellenführer SV Immenreuth denkbar knapp die Meisterschaft und musste sich letztendlich mit Rang 3 zufrieden geben. Bei einem Sieg wäre der Meistertitel nach Steinberg am See gegangen. Mit Manuela Witt (Schülerinnen A) konnte sich in dieser Saison wiederum eine Spielerin für die Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften qualifizieren. Überschattet wurde die Spielzeit vom Tod des langjährigen Förderers der Abteilung, Gerhard Bärenfänger-de Haan, im März 2008.
Den Wiederaufstieg in die Landesliga Nord/Ost konnte die 1. Damenmannschaft der DJK-Tischtennisabteilung in der Saison 2008/09 feiern. Mit fünf Punkten Vorsprung vor den Damen des 1. FC Rötz sicherten sich Anja Huber, Melanie Eigenseher, Manuela Hecht, Claudia Hoffmann, Manuela Witt, Christine Brabec und Maria Kummetsteiner souverän den Titel in der 1. Bezirksliga. Die 1.
Mädchenmannschaft mit Teresa Kraus, Sophia Rothut, Jacqueline Scharf, Elisabeth Drexler, Laura Singer und Sophia Hecht errang in der 2. Kreis-liga die Vizemeisterschaft und durfte dadurch in die 1. Kreisliga aufsteigen. Erneut schafften zwei Aktive der DJK-
Tischtennisabteilung die Qualifikation für Bayerische Einzelmeister-schaften. Bei den Damen B durfte Manuela Witt an den Start gehen, bei den Herren D Tobias Drexler. Im November 2008 musste die DJK-Tischtennisabteilung von ihrem Gründungsmitglied und ehemaligen Abteilungsleiter Franz Gleixner, der im Alter von nur 59 Jahren verstarb, Abschied nehmen.
Für das sportliche Highlight der Saison 2009/10 sorgte die 1. Jungenmannschaft. Ohne Verlustpunkt wurde die Truppe mit Florian Forster, Ludwig Schneider, Fabian Feldmeier, Lukas Forster, Philipp Zitzler und Maximilian Heimerl Meister in der 3. Kreisliga Süd, was zugleich den Aufstieg in die 2. Kreisliga bedeutete.
Zwei Meistertitel holten die DJK'ler in der Saison 1990/91 nach Steinberg. Die 1. Jungenmannschaft in der Aufstellung Gerhard Rester, Markus Huber, Ingo Kiendl und Markus Zizler holte sich die Meisterschaft in der 2. Bezirksliga Nord, womit die Mannschaft den 4. Aufstieg in Folge schaffte. Völlig überraschend belegte die Damenmannschaft in der Besetzung Beate Friedrich, Anja Kammerl, Maria Drexler, Carmen Zapf und Jutta Zajc nach Abschluss der Punktspielrunde Platz 1 in der 3. Bezirksliga Ost. Erstmals konnte die Abteilung eine 4. Herrenmannschaft für den Punktspielbetrieb anmelden. Die Mannschaft in der Aufstellung Johann Ernst, Josef Jobst, Harald Sandner, Max Urban, Armin Stangl, Achim Weigl, Johann Hauser, Matthias Thanei und Dietmar Thanei erreichte einen nicht erwarteten 4. Platz. Bei den Einzelturnieren war die Qualifikation von Anja Kammerl in der Altersklasse II für das Nordbayerische Landesjahrgangsturnier das herausragende Ergebnis. Zum 2. Pfarrer-Michael-Gschwendtner-Gedächtnisturnier fanden sich wieder zahlreiche Vereine aus der Umgebung in Steinberg ein. Besuche in Bubenheim und in der Jugendherberge Windischeschenbach waren die gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres 1991.
Mit drei Meistertiteln und einer Vizemeisterschaft war die Saison 1991/92 die bis dahin erfolgreichste Spielzeit in der Vereinsgeschichte der Abteilung. Die 1. Herrenmannschaft mit Reinhard Kiendl, Johann Kammerl, Karl Heinz Mayer, Franz Kiendl, Roland Scheuerer und Gerhard Rester holte sich die Meisterschaft in der 3. Bezirksliga Ost. Meister in der 2. Kreis-liga wurde die 2. Herrenmannschaft in der Besetzung Josef Grabinger, Josef Probst, Norbert Grabinger, Klaus Scharf, Ingo Kiendl und Dietmar Thanei. Ebenfalls die Meisterschaft in der 4. Kreisliga sicherten sich Johann Kiendl, Thomas Drexler, Hans-Jürgen Mayer, Rafael Hymon, Josef Jobst, Max Urban und Johann Ernst. Mit der Vizemeisterschaft in der 2. Bezirksliga Nord wurde das Engagement von Beate Friedrich, Anja Kammerl, Maria Singer, Carmen Zapf und Jutta Zajc belohnt.
Drei Meisterschaften und den Gewinn des Kreis- und Bezirkspokals bei den Mädchen konnten die DJK'ler zum Abschluss der Saison 1992/93 verbuchen. Sowohl die Bambinimannschaft mit Florian Zizler, Christian Huttner, Manuel Scharf und Michael Ernst als auch die Mädchenmannschaft mit Silke Hauzenberger, Silke Fritsch, Tanja Hetschger, Iris Handl, Susanne Rester und Simone Hauser in der 1. Kreisliga holten sich den Meistertitel. Neben der Meisterschaft siegten die Mädchen auch noch beim Kreis- und Bezirkspokal sowie bei der Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft auf Kreisebene. Meister in der 3. Kreisliga wurde die 3. Herrenmannschaft mit Robert Hetschger, Johann Kiendl, Rafael Hymon, Thomas Drexler, Hans-Jürgen Mayer, Max Urban und Johann Ernst.
Gleich drei Herrenmannschaften konnten zum Ende der Saison 1993/94 die Meisterschaft in ihrer Spielklasse feiern. Meister in der 1. Kreisliga wurde die 2. Herrenmannschaft in der Aufstellung Klaus Scharf, Gerhard Rester, Markus Hoferer, Ingo Kiendl, Josef Probst, Josef Grabinger und Robert Hetschger. Auch in der 2. Kreisliga ging der Titel nach Steinberg. Die 3. Herrenmannschaft mit den Spielern Norbert Grabinger, Robert Hetschger, Rafael Hymon, Hans Kiendl, Dietmar Thanei und Thomas Drexler dominierten in ihrer Spielklasse und wurden mit 33:3 Punkten Meister. In der 4. Kreisliga holten die Herren IV mit Hans-Jürgen Mayer, Max Urban, Markus Lang, Matthias Thanei, Martin Kammerl, Harald Sandner, Daniel Graf, Johann Ernst und Josef Jobst ohne Punktverlust die Meisterschaft. Knapp hinter dem Meister belegte die Damenmannschaft mit Beate Friedrich, Anja Kammerl, Maria Singer und Silke Hauzenberger Platz 2 in der 2. Bezirksliga Nord. Herausragend aus der Vielzahl von guten Platzierungen bei den Einzelturnieren war die erneute Qualifikation von Anja Kammerl für die Bayerische Jugendeinzelmeisterschaft in der AK I, die im November 1993 in Klein-wallstadt stattfand.
Zu Beginn der Saison 1994/95 war der Abteilungsführung klar, dass dies eine schwierige Saison werden würde, da fünf Mannschaften in höheren Spielklassen antreten mussten und zudem mit dem Wechsel von Reinhard Kiendl zum FC Schwarzenfeld und dem Studienaufenthalt von Roland Scheuerer in den USA zwei bewährte Akteure ersetzt werden mussten. Spannend bis zum letzten Spieltag verlief die Saison für die Damenmannschaft in der neuen Spielklasse, nachdem überraschend auch der 2. Platz in der 2. Bezirksliga Nord in der Saison 1993/94 zum Aufstieg in die Oberpfalzliga berechtigt hatte. Erst am letzten Spieltag konnte man die punktgleiche Mannschaft aus Rötz dank des besseren Spielverhältnisses überholen und den Klassenverbleib in der Oberpfalzliga sichern. Bei den Herren musste nur die 4. Herrenmannschaft in den sauren Apfel des Abstiegs beißen, während die 1. Herrenmannschaft Vizemeister in der 3. Bezirksliga Ost wurde, die 2. Herren den 4. Platz erreichten und die 3. Herrenmannschaft mit Platz 8 zufrieden sein musste. Durch einen Sieg beim Landesjahrgangsturnier schaffte Tanja Hetschger bei den Mädchen der AK II die Qualifikation zur Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaft.
Aushängeschild in der Saison 1995/96 war die 1. Damenmannschaft. In der Endabrechnung fehlten den Spielerinnen Beate Friedrich, Gaby Witt, Anja Kammerl und Maria Singer nur 8 Spiele gegenüber dem SV Neusorg, um als Meister in die Landesliga aufzusteigen. In dieser Spielzeit berechtigte im Nachhinein allerdings auch der 2. Platz zum Aufstieg in die Landesliga Nord/Ost – der bis dahin größte Erfolg in der Geschichte der Abteilung war perfekt. Ebenfalls Vizemeister wurde die neu formierte 2. Damenmannschaft mit Silke Hauzenberger, Susanne Rester, Tanja Hetschger und Iris Handl in der 1. Kreisliga. Gesellschaftliches Highlight im Jahr 1996 war der knapp einwöchige Abteilungsausflug in die Toskana.
Die bisher beste Platzierung einer DJK-TT-Mannschaft in einer Punktspielrunde erreichte die 1. Damenmannschaft in der Saison 1996/97. Völlig überraschend sicherten sich Beate Friedrich, Anja Kammerl, Gaby Witt und Claudia Hoffmann als Aufsteiger die Vizemeister-schaft in der Landesliga Nord/Ost. Meister in der 1. Kreisliga wurde die 2. Damenmannschaft mit Maria Singer, Silke Hauzenberger, Susanne Rester, Tanja Hetschger und Iris Handl in der 1. Kreisliga. Auch die 1. Jungenmannschaft erkämpfte sich die Meisterschaft in der 1. Kreisliga. Vizemeister wurden die 1. Herrenmannschaft in der 3. Bezirksliga Ost und die 3. Herrenmannschaft in der 2. Kreisliga, wobei hier der 2. Platz zum Aufstieg in die 1. Kreisliga berechtigte.
Nach drei vergeblichen Anläufen gelang es der 1. Herrenmannschaft in der Saison 1997/98 endlich, die Meisterschaft in der 3. Bezirksliga Ost zu holen. Garant für diesen Erfolg war neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung Neuzugang Thomas Schleicher, der mit dem FC Schwarzenfeld schon mehrere Jahre in der Bayernliga aktiv war. Mit 33:1 Punkten dominierten die Spieler Thomas Schleicher, Reinhard Kiendl, Hans Kammerl, Gerhard Rester, Roland Scheuerer, Ingo Kiendl und Franz Kiendl die Liga. Bis zu den letzten beiden Spielen war die 1. Damenmannschaft mit Claudia Hoffmann, Beate Friedrich, Anja Kammerl und Gaby Witt unter den Titelaspiranten in der Landesliga. Am Ende belegte die Mannschaft Platz 4. Damit war das Steinberger Quartett die beste Damenmannschaft des Tischtennis-kreises Schwandorf. Mit hervorragenden Ergebnissen bei den verschiedenen EinzeIturnieren warteten Thomas Rester und Fabian Kammerl auf, wobei Fabian Kammerl sogar die Qualifikation zur Bayerischen JugendeinzeImeisterschaft gelang. Nach langer Zeit konnten die DJK'ler im Jahr 1998 die Tischtennisfreunde aus Bubenheim wieder einmal in Steinberg begrüßen. Bei diesem Besuch beschloss man, die Beziehungen zwischen den beiden Vereinen wieder zu vertiefen.
Zwei Meisterschaften konnte die TT-Abteilung zum Abschluss der Saison 1998/99 feiern. Völlig unerwartet sicherte sich die 1. Herrenmannschaft als Aufsteiger in der 2. Bezirksliga Nord in einem spannenden Finish mit nur zwei Spielen Vorsprung die Meisterschaft. Die Spieler Thomas Schleicher, Robert Hetschger, Reinhard Kiendl, Gerhard Rester, Hans Kammerl und Franz Kiendl überzeugten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Erstmals in der bis dahin 35-jährigen Vereinsgeschichte stieg damit eine Herrenmannschaft in die höchste Liga der Oberpfalz auf. Der sofortige Wiederaufstieg in die 3. Bezirksliga gelang der 2. Damenmannschaft. In der Besetzung Maria Singer, Susanne Rester, Silke Hauzenberger, Sabrina Späth und Iris Handl dominierte das Team in der 1. Kreisliga und musste während der gesamten Saison nur ein Unentschieden hinnehmen. Mit Platz 2 in der Landesliga Nord/Ost war die 1. Damenmannschaft wiederum das beste Damenteam des Tischtenniskreises Schwandorf. Nur der FC Tegernheim rangierte zu Saisonende vor der Steinberger Mannschaft, die mit Claudia Hoffmann, Beate Friedrich, Gaby Witt und Anja Kammerl an den Start gegangen war. Herausragendes Einzelergebnis bei einem Turnier war die erstmalige Qualifikation eines Seniorenspielers der DJK zu den Bayerischen Senioren-meisterschaften. Durch seinen 3. Platz beim Bezirksranglistenturnier erkämpfte sich Hans Kammerl die Startberechtigung für die Meisterschaften in Ochsenfurt. Dabei stieß er völlig überraschend in die Hauptrunde vor und scheiterte erst am bundesligaerfahrenen Bayreuther Czochanski. Bei den Jugendlichen schaffte Fabian Kammerl erneut die Quali-fikation zur Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaft. Nachdem man im Vorjahr beschlossen hatte, die gesellschaftlichen Bande mit dem TTC Bubenheim wieder stärker zu knüpfen, stattete die Abteilung den Rheinhessen im Jahr 1999 wieder einen Gegenbesuch ab.
In der Saison 1999/2000 konnte die 1. Damenmannschaft den größten Erfolg in der Ge-schichte der DJK-Tischtennisabteilung erringen: Die Mannschaft wurde mit 28:8 Punkten Meister in der Landesliga Nord/Ost und durfte somit in die Bayernliga Nord aufsteigen. Die Spielerinnen Claudia Hoffmann, Gaby Witt, Beate Friedrich, Anja Kammerl und Barbara Stopfer sicherten sich den Titel mit einem Punkt Vorsprung vor dem TV Altdorf II. Als Vizemeister der 2. Kreisliga schaffte die 3. Herrenmannschaft den Aufstieg in die 1. Kreisliga. Die Spieler Thomas Rester, Karl-Heinz Bittner, Norbert Grabinger, Josef Grabinger, Johann Ernst, Johann Kiendl, Josef Jobst, Thomas Ertl und Thomas Drexler mussten nur dem TV Wackersdorf II den Vortritt lassen, der sich mit einem Punkt Vorsprung vor der DJK den Titel sichern konnte. In den Pfingstferien des Jahres 2000 unternahm die Abteilung wieder einmal einen größeren Ausflug. Der ehemalige Abteilungsleiter und ausgewiesene Frankreich-Kenner Franz Gleixner organisierte eine neuntägige Reise, die die Teilnehmer in die Nor-mandie und in die Bretagne führte.
Nachdem mit Norbert Grabinger und Karl Heinz Mayer zwei Stützen der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung standen, wurde die 1. Herrenmannschaft in der Saison 1980/81 freiwillig eine Liga tiefer (3. Bezirksliga Ost) gemeldet. Trotzdem musste man in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Bei den Einzelturnieren warteten Reinhard Kiendl, Harald Sandner und Alexander Kappes mit hervorragenden Platzierungen bei den Kreis- und Bezirksturnieren auf. In Erinnerung an den verunglückten Tischtenniskameraden Hans Schambeck führte die Abteilung erstmals das Hans-Schambeck-Gedächtnisturnier durch, an dem sich zahlreiche Mannschaften des Tischtenniskreises beteiligten.
Erneut wurde in der Saison 1981/82 der Versuch unternommen, eine 2. Herrenmannschaft in den Punktspielbetrieb zu schicken. Die Jugendspieler Johann Kiendl, Klaus Scharf, Thomas Drexler, Josef Jobst, Hans-Jürgen Mayer und Neuzugang Alfred Strahl bildeten die Mannschaft. Auf Anhieb erreichte die Mannschaft in ihrem ersten Spieljahr den 4. Tabellen-platz. In den Einzelturnieren sorgte vor allem Christine Schneider bei den Mädchen AK IV für Aufsehen. Ihr größter Erfolg war die Qualifikation zur Bayerischen Jugendeinzelmeister-schaft in Hilpoltstein.
Zu Saisonbeginn 1982/83 kehrte Karl-Heinz Bittner wieder zur DJK zurück. Mit ihm wollte die 1. Herrenmannschaft wieder um den Aufstieg mitspielen. Nach einem holprigen Saisonstart rutschte die Mannschaft allerdings ins Mittelfeld ab. Zur Halbzeit hatte das Team ein Punktekonto von 12:6 und war 4. Durch eine tolle Rückrundenleistung (nur das letzte Spiel gegen den Tabellenführer FC Schwarzenfeld ging mit 4:9 verloren) von 16:2 Punkten erreichte die DJK noch den 2. Tabellenplatz, der zu einem Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzweiten des Kreises Bayerwald berechtigte. Da die Mannschaft des SV Tiefenbach auf das Entscheidungsspiel verzichtete, stieg die 1. Mannschaft kampflos in die 3. Bezirks-liga auf. Das Team um Mannschaftsführer Josef Grabinger holte auch den Kreispokal nach Steinberg. Gute Ergebnisse konnten auch die Jugendlichen der Abteilung erzielen. Die Mädchen AK III mit lIona Diermeier, Jutta Senft, Marika Baumer und Petra Frick wurden in der 1. Kreisliga in ihrem ersten Spieljahr überraschend Vizemeister. Noch größer war der Erfolg der Spielerinnen Christine Schneider, Beate Friedrich und Ludmilla Scharf als Altersklasse-lV-Mannschaft. Sie holten den Kreispokal und den Oberpfalzpokal nach Steinberg. Durch einen 2. Platz bei den Nordbayerischen Mannschaftsmeisterschaften qualifizierte sich die Mannschaft gar für die Bayerische Mannschaftsmeisterschaft, bei der sie einen hervorragenden 4. Platz belegte. Die Jungen AK II beendeten die Saison in der 1. Kreisliga mit Rang fünf. Durch die Neugliederung der 3. Bezirksliga durfte die Mannschaft aufsteigen, nachdem einige aufstiegsberechtigte Mannschaften altersbedingt verzichtet hatten. Durch die zahlreichen guten Platzierungen bei den Einzelturnieren schaffte Beate Friedrich die Qualifikation für das Nordbayerische Landesjahrgangsturnier. Ihre Mannschaftskameradin Christine Schneider qualifizierte sich sogar für die Bayerische Jugendeinzelmeisterschaft. Das nach 1981 zum zweiten Mal durchgeführte Hans-Schambeck-Gedächtnis-Turnier wurde wiederum ein voller Erfolg für die Abteilung.
Aushängeschild der DJK in der Saison 1983/84 waren die Mädchen AK IV. Beate Friedrich, Christine Schneider, Kerstin Rester und Ludmilla Scharf holten ohne Punktverlust den Meistertitel nach Steinberg. Der Sieg bei der Oberpfalzmannschaftsmeisterschaft bedeutete die Qualifikation für die Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften. Im Pokalwettbewerb holte sich die Mannschaft den Kreispokal, der nach dreimaligem Gewinn in den Besitz der DJK überging. Auch im Oberpfalzpokal siegte die Mannschaft überlegen. Überragend in dieser Saison waren die Mädchen auch in den Einzelturnieren. Mit Beate Friedrich qualifizierte sich nach Gaby Thanei und Christine Schneider die dritte Steinbergerin für eine Bayerische JugendeinzeImeisterschaft. Bei der im November 1983 stattfindenden Meisterschaft holte sie im Doppel zusammen mit Doris Klinger vom TSV Detag Wernberg den 3. Platz und im Einzel belegte sie den 5. Platz. Diese Platzierungen waren bis dahin die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte der DJK auf Landesebene.
Bei den Mannschaftsmeisterschaften holte sich die Mädchenmannschaft der AK III (Beate Friedrich, Christine Schneider und Kerstin Rester) in der Saison 1984/85 zum dritten Mal in Folge den Oberpfalzpokal und zusätzlich den Oberpfalzmannschaftsmeistertitel der AK III, der zur Teilnahme an den Nordbayerischen Mannschaftsmeisterschaften berechtigte. Bei diesen Wettkämpfen verfehlte die Mannschaft die Qualifikation zur Bayerischen Meister-schaft nur knapp. Nach zwei Unentschieden und einer knappen Niederlage belegte man am Ende den 3. Platz. Meister der 1. Kreisliga wurden die Jungen der AK III. Die Spieler Armin Stangl, Matthias Thanei, Markus Zimmermann, Alexander Pfeffer, Martin Kammerl und Daniel Graf holten sich den Titel mit einem Punkt Vorsprung vor dem TSV Nittenau. Herausragendes Ergebnis bei Einzelturnieren war die Qualifikation von Reinhard Kiendl zur Deutschen DJK-Meisterschaft. Er war der erste Steinberger TT-Spieler, dem der Vorstoß zu einem Turnier auf Bundesebene gelang. Bei den Mädchen der DJK ragte Beate Friedrich heraus. Bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften erreichte sie im Doppel zusammen mit der Spielerin Prescher von der SpVgg Wilmering den 3. Platz. Erstmals stattete man in diesem Jahr dem TTC Bubenheim bei Mainz einen Besuch ab. Die Kontakte zum TTC wurden durch den ehemaligen DJK'ler Johann Faderl hergestellt. Ein weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt 1985 war der Ausflug ins BLSV-Hüttendorf Raithmühle bei Regen. Im Sommer des Jahres 1985 musste die Abteilung für immer Abschied von ihrem Gründer Pfarrer Michael Gschwendtner nehmen, der nach längerer schwerer Krankheit verstorben war.
Der Meister der 3. Bezirksliga Ost der Herren kam in der Saison 1985/86 aus Steinberg. Im dritten Anlauf schaffte das Team um Mannschaftsführer Hans Kammerl endlich den Aufstieg in die 2. Bezirksliga Nord. Die Entscheidung fiel erst im vorletzten Punktspiel, als man sich gegen den Mitfavoriten ASV Burglengenfeld auf eigenen Tischen mit 9:4 durchsetzen konnte. Entscheidend für diesen Erfolg war die makellose Teamarbeit. Folgende Spieler gehörten der Meistermannschaft an: Hans Kammerl, Reinhard Kiendl, Franz Kiendl, Karl Heinz Mayer, Josef Grabinger, Josef Probst und Thomas Thanei. Zum dritten Mal in Folge gelang es Beate Friedrich, sich für die Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften zu qualifizieren. Mit Anja Kammerl vertrat eine weitere Steinbergerin in der AK IV die Farben des Vereins bei den Bayerischen Meisterschaften.
Erstmals in der Vereinsgeschichte gelang es der TT-Abteilung, in der Saison 1986/87 eine 3. Herrenmannschaft zum Punktspielbetrieb anzumelden. Johann Rothut, Max Urban, Manfred Bräu, Harald Fendl, Daniel Fendl, Stefan Karg und Rafael Hymon schlugen sich in ihrer ersten Saison recht wacker. Der Lohn für die gezeigten Leistungen war ein nicht erwarteter 8. Tabellenplatz. Bei den Turnieren auf Kreis- und Bezirksebene gelangen den Nachwuchsspielern und -spielerinnen zahlreiche gute Platzierungen. Herausragendes Ergebnis bei den Einzelturnieren war ein ausgezeichneter 9. Platz von Beate Friedrich beim Nordbayerischen Jahrgangsturnier. Dass Anja Kammerl in ihrer Altersklasse bereits zu den Spitzenspielerinnen Nordbayerns gehörte, bewies der von ihr ebenfalls beim Nord-bayerischen Jahrgangsturnier errungene nie erwartete 11. Platz. Zum Andenken an ihren Gründer Pfarrer Michael Gschwendter veranstaltete die Abteilung zu Saisonbeginn das 1. Pfarrer-Michael-Gschwendtner-Gedächtnisturnier für Zweiermannschaften, zu dem zahlreiche Spieler begrüßt werden konnten.
Erstmals seit langer Zeit konnte die DJK in der Saison 1987/88 wieder eine Damenmannschaft zum Punktspielbetrieb anmelden. Beate Friedrich, Marika Baumer, Jutta Senft, lIona Diermeier und Maria Drexler zeigten in den Punktspielen ansprechende Leistungen und erreichten den 6. Tabellenplatz in der 1. Kreisliga. Zu Saisonbeginn wurden die Tischtennismannschaften der Umgebung zum 4. Hans-Schambeck-Gedächtnisturnier eingeladen.
Ein positives Resümee zog Abteilungsleiter Grabinger zum Ende der Saison 1988/89. Meister und Aufsteiger in die 2. Kreisliga wurde die 2. Herrenmannschaft in der Besetzung Klaus Scharf, Johann Kiendl, Johann Ernst, Hans-Jürgen Mayer, Josef Jobst, Max Urban und Rafael Hymon. Mit der 2. Jungenmannschaft, die sich in der Aufstellung Markus Huber, Markus Zizler, Ingo Kiendl und Gerhard Rester Platz 1 in der 2. Kreisliga sicherte, hatte man eine weitere Meistermannschaft in den Reihen. Weiterhin siegten die Jungen im Kreispokal. Durch Siege und gute Platzierungen bei den Qualifikationsturnieren erspielte sich Anja Kammerl erneut die Startberechtigung für die Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften. Im April 1989 besuchte die Abteilung die Tischtennis-WM in Dortmund. Die DJK’ler waren in der Westfalenhalle hautnah mit dabei, als Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner Weltmeister im Doppel wurden.
Aushängeschild in der Saison 1989/90 waren die Jugendlichen der DJK. Die 1. Jungen-mannschaft in der Besetzung Markus Huber, Ingo Kiendl, Gerhard Rester und Markus Zizler holte ohne Punktverlust die Meisterschaft in der 1. Kreisliga und den Kreispokal. In den Pokalspielen der Altersklasse II siegten sie auf Kreis- und Bezirksebene. Anja Kammerl, Silke Fritsch, Diana Hartwig und Marion Jobst holten bei den Mädchen den Kreispokal der AK II und belegten den 2. Platz beim Altersklassen-mannschaftspokal.
1970/71 wurde erstmals eine Herrenmannschaft für den Punktspielbetrieb gemeldet. Die Spieler Franz Gleixner, Werner Geißler, Manfred Schneider, Franz Wiendl, Johann Hauser, Heribert Rester, Franz Hauser, Josef Grabinger und Johann Faderl erkämpften sich völlig überraschend einen Platz im vorderen Tabellendrittel. Die neu formierte Jungenmannschaft mit Karl Heinz Mayer, Norbert Grabinger, Hans Ernst und Josef Probst wurde Vizemeister in der 1. Kreisliga und stieg in die 3. Bezirksliga Ost auf.
Die 1. Jungenmannschaft in der Aufstellung Karl Heinz Mayer, Norbert Grabinger, Josef Probst und Hans Ernst errang in der Saison 1971/72 in der 3. Bezirksliga den 3. Tabellen-platz und stieg in die 2. Bezirksliga auf, nachdem die vor ihr platzierten Mannschaften aus Altersgründen auf den Aufstieg verzichteten. Die erstmals am Spielbetrieb teilnehmende Schülermannschaft mit Georg Scharf, Franz Kiendl, Manfred Leitner und Reinhard Handl wurde Kreismeister.
Obwohl die 1. Jungenmannschaft als Neuling in der 2. Bezirksliga an den Start ging, kämpfte sie in der Saison 1972/73 um die Meisterschaft. Knapp musste man dem SV Burgweinting den Titel überlassen, stieg aber dennoch als Zweitplatzierter in die höchste Jugendspiel-klasse, die Oberpfalzliga, auf. Die 2. Jungenmannschaft in der Besetzung Franz Kiendl, Georg Scharf, Reinhard Handl und Manfred Leitner holte sich die Meisterschaft in der 2. Kreisliga. Den größten Mannschaftserfolg in dieser Spielzeit verbuchten Heidi Kaindl, Evi Stöhr und Helena Probst mit dem Sieg bei der Kreis- und der Oberpfalzmannschaftsmeister-schaft, der zur Teilnahme an der Nordbayerischen Mannschaftsmeisterschaft berechtigte. Bei diesem Turnier erreichten die Steinbergerinnen einen hervorragenden 3. Platz.
Aushängeschild in der Saison 1973/74 war die Mädchenmannschaft, die hinter dem Meister DJK SB Regensburg den 2. Platz belegte. Die 2. Jungenmannschaft erreichte einen MitteI-feldplatz in der 1. Kreisliga. Knapp dem Abstieg entkommen konnte die Herrenmannschaft. Berufliche Gründe und Wehrdienst sorgten dafür, dass man kaum in Bestbesetzung antreten konnte.
Ein Neuaufbau vollzog sich 1974/75 in der TT-Abteilung bei der Jungen- und Schüler-mannschaft. Freiwillig verließ die 1. Jungenmannschaft die höchste Spielklasse, da die Stützen der Mannschaft Karl Heinz Mayer und Norbert Grabinger durch Jugendfreigaben zu der Herrenmannschaft stießen. Mit den beiden Nachwuchsspielern hatte die DJK eine gut besetzte Truppe. Im Meisterschaftsrennen mit dem TSV Klardorf hatte die Mannschaft das Pech, dass sie in der Rückrunde aus gesundheitlichen Gründen auf Werner Geißler verzichten musste. Im Entscheidungsspiel um den Aufstieg unterlag die DJK dem TSV Klardorf mit 4:9. Durch den glücklichen Umstand, dass der TV Waldmünchen freiwillig aus der 3. Bezirksliga Ost abstieg, konnte die DJK dessen Platz als Vizemeister einnehmen.
Die bisherige Mädchenmannschaft, die in der Saison 1975/76 als Damenmannschaft an den Start ging, konnte sich in der 1. Kreisliga im vorderen Tabellendrittel platzieren. Die 1. Herrenmannschaft hatte sich für die neue Saison mit den Spielern Karl-Heinz Bittner und Winfried Steinwagner vom TV Wackersdorf verstärkt. Nach Abschluss der Punkterunde belegte der Aufsteiger einen erfreulichen 3. Platz.
Nur knapp verfehlte die Damenmannschaft in der Saison 1976/77 die Meisterschaft in der 1. Kreisliga. Da die einzelnen Ligen jedoch auf acht Mannschaften ergänzt wurden, berechtigte auch der 2. Platz zum Aufstieg. Die neu gegründete 2. Herrenmannschaft, der Franz Kiendl, Josef Probst, Johann Faderl, Heribert Rester, Josef Mayer, Reinhard Teichner und Franz Gleixner angehörten, musste zum Saisonende aus der 1. Kreisliga absteigen.
Die Damenmannschaft in der Aufstellung Gaby Thanei, Elisabeth Probst, Evi Stöhr, Maria Urban und Evi Langer errang in der Saison 1977/78 die Vizemeisterschaft in der 3. Bezirks-liga Ost, die zum Aufstieg in die 2. Bezirksliga Nord berechtigte. Außerdem wurde die 1. Herrenmannschaft in dieser Saison ihrer Favoritenrolle gerecht. Unbeirrt eilte die Mannschaft von Sieg zu Sieg und wurde mit deutlichem Vorsprung Meister vor dem TSV Klardorf. Die beständige Leistung der beiden Leistungsträger Hans Schambeck und Karl-Heinz Bittner war Garant für den Aufstieg. Das Jahr 1978 war aber auch das Jahr der schmerzlichen Verluste. Am 2. Mai verlor die 1. Herrenmannschaft durch einen tragischen Verkehrsunfall ihren Spitzenspieler Hans Schambeck. Georg Gleixner, der stets als Fahrer für die Jugendmann-schaften fungierte, schied am 12. Juli aus dem Leben. Tödlich verunglückte auch ihr ehemaliger Mannschaftskamerad Franz Trauner am 16. November.
Völlig überraschend holte sich die 2. Herrenmannschaft in der Saison 1978/79 die Meister-schaft in der 2. Kreisliga. Hier zeichneten sich besonders Heribert Rester und Georg Scharf aus. Aushängeschild der Abteilung in dieser Spielzeit war Gaby Thanei. Sie schaffte als erste Spielerin der DJK die Qualifikation zur Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaft.
Einen sportlichen Einbruch gab es in der Saison 1979/80. Karl-Heinz Bittner verließ die DJK in Richtung Burglengenfeld, Winfried Steinwagner wechselte zum TV Wackersdorf. Da einige Damen auch nicht mehr bereit waren zu spielen, wechselte Gaby Thanei zum ASV Fronberg. Für Abteilungsleiter Josef Grabinger und Stellvertreter Reinhard Teichner begann die harte Arbeit, aus dem Scherbenhaufen wieder eine schlagkräftige Abteilung aufzubauen. Zum Spielerkader der 1. Herrenmannschaft gehörten Karl Heinz Mayer, Norbert Grabinger, Josef Probst, Johann Faderl, Franz Kiendl, Hilmar Kulzer, Georg Scharf und Josef Grabinger. Der Mannschaft gelang das Unglaubliche, sich in der 2. Bezirksliga zu behaupten. Die 2. Herrenmannschaft musste dagegen wegen Spielermangels vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Auf sein Talent aufmerksam machte in dieser Zeit Reinhard Kiendl. In der Altersklasse IV holte er sich den Kreismeistertitel und auf Bezirksebene war er stets unter den Erstplatzierten zu finden.
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